Skip to content
Schüller& – mehrWERT schöpfen für Mensch & Organisation
  • Organisationen in Komplexität führen
  • Home
  • Schüller&
  • Team
  • Kunden
  • Aktuelles & Blog
  • Seminar: Selbstwirksamkeit
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
  • unternehmen & ausrichten
  • zusammenarbeiten & leisten
  • führen & stärken
  • verkaufen & erfreuen
  • coachen & aktivieren
  • Leadership
    Training
  • News

Aktuelles & Blog

Neue Arbeit – neue Sprache?

Kommunikation macht Organisationen aus, denn sie ermöglicht Gemeinschaft und Abgrenzung und somit die Ausrichtung auf Ziele. Die Begriffe, die wir im Kontext unserer Arbeit nutzen, beeinflussen auch die Art, wie wir arbeiten. Wenn wir unsere Organisation verändern wollen, passiert dies also auch durch unsere Sprache.

Unsere Sprache im Wandel

Du bist, was du sprichst. Sprache beeinflusst, wie wir Dinge wahrnehmen und fühlen. Selbst wenn wir zu einem Thema nichts sagen, sagen wir damit etwas aus. Sprache ist also überall da, wo wir mit anderen in Beziehung treten. Das macht Sprache zu einem wichtigen – wenn nicht sogar zu dem wichtigsten – Werkzeug, um eine Organisation zu transformieren.

In jüngster Zeit wurde unsere Sprache stark beeinflusst durch technologischen Fortschritt, Migration, KI-gestützte Tools wie Siri, DeepL und ChatGPT und neue Kommunikationsformen, insbesondere soziale Medien. Emojis und Abkürzungen haben es längst in die Arbeitswelt geschafft, gesprochene Sprache und Schriftsprache nähern sich immer mehr an. Weiterhin setzen sich immer mehr Menschen für eine politisch korrekte und antirassistische Sprache ein und schaffen eine Sensibilisierung für Wörter, die andere Menschen ausgrenzen und herabsetzen.

Die Wirkung von Sprache

Welche Auswirkung Sprache auf unser Denken hat, zeigt sich in Vorstellungs- und Verhandlungsgesprächen. Eine egobetonte Sprache, Übertreibungen und Selbstüberschätzung werden häufig mit Überzeugungskraft gleichgesetzt. Wer laut spricht, viele Wörter benutzt und einen festen Händedruck hat gilt als kompetent und versiert. Zurückhaltenden Menschen, die von Natur aus wenig reden, wird hingegen weniger Expertise zugeschrieben. Dabei sind es die Introvertierten, die Probleme genau analysieren, gewissenhaft Entscheidungen treffen und aufmerksame Zuhörer sind, die Mitarbeitenden Raum geben, eigene Ideen zu entwickeln. Ein Grund mehr, zu überdenken, wie wir das Sprachverhalten bewerten.

Ein anderes Beispiel: Hören Mitarbeitende ständig negative Geschichten über „schwierige“ Kunden, wird sich dies auf ihre eigene Einstellung auswirken. Der Kunde wird zum Feindbild. Warum nicht aus der Verlierersprache eine Gewinnersprache machen und so ein mitarbeiter- und kundenfreundliches Klima begünstigen? Wenn ein „Fehler“ als „Irrtum“ bezeichnet wird, macht ihn das verzeihlich. Man glaubt kaum, was passiert, wenn ein Geschäft seine Kunden „Gäste“ nennt und aus den Angestellten im Verkauf „Gastgeber und Gastgeberinnen“ werden: der Umgang wird freundlicher, fürsorglicher und wertschätzender. Das wirkt sich auch auf den Umsatz aus.

Zeit für Veränderung

Ein bewusster Umgang mit Sprache verbessert nicht nur die emotionalen Beziehungen unter Mitarbeitenden – es führt auch zu mehr Klarheit in Arbeitsabläufen und weniger konfliktbehafteten Missverständnissen, wenn Floskeln überprüft und gegen klare, unmissverständliche Sprache getauscht werden. Denn unsere Wortwahl hat mehr Kraft, als die meisten ihr zugestehen: Sie kann positive Veränderung vorantreiben und alte Missstände abschaffen. Auch Führungskräfte können in diesem Zusammenhang viel bewirken. Wenn sie konsequent die Dinge beim Namen nennen, werden sie damit einen positiven Wandel anstoßen.

Negative Sprachmuster auflösen

Ein Beispiel ist das Sprechen in „Spannungen“ anstelle von „Problemen“, wodurch konstruktive Lösungsansätze wahrscheinlicher werden. Statische „Stellen“ werden zu wandelbaren „Rollen“, passend zu dem Konzept des flexiblen und agilen Arbeitens.

In diesem Kontext sind „negative“ Sprachmuster Formulierungen, die keinen direkten Lösungs- und Handlungsbezug haben. Das heißt, vage Formulierungen, die nur Probleme, aber keine Lösungen adressieren. Oft heißt es, „Man müsste / könnte / sollte… “, und am Ende bleibt die Aufgabe liegen. Ganz anders wirkt es, wenn wir diese Sätze durch verantwortungsvolle Sprache ersetzen: „Ich werde das erledigen“, „Was brauchst du?“, oder „Kannst du dich morgen darum kümmern?“ Eine lösungsorientierte Sprache benutzt Formulieren wie „Ich werde …“, „Mein Ziel ist …“ „Was ich brauche, ist…“

Bei Luhmann ist Kommunikation eine Einheit aus Information, Mitteilung und Verstehen. Gemeinsam ergibt sich daraus ein soziales System – eben diese Kommunikation erhält das System so lange aufrecht, wie sie anschlussfähig bleibt und weitergeht. Für den einzelnen Menschen bedeutet das, dass sein Bedürfnis nach Information, Austausch und Verständnis als Basis von Zusammenarbeit gelebt wird. Durch Bewusstsein für Sprache kann es wertschätzend und verbindend gestaltet werden.

Zurück zur Übersicht

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Organisationen in Komplexität führen
  • Home
  • Schüller&
  • Team
  • Kunden
  • Aktuelles & Blog
  • Seminar: Selbstwirksamkeit
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
Cookie-Zustimmung verwalten
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen anzeigen
  • {title}
  • {title}
  • {title}